Sekundarstufe I

In der Sekundarstufe I begleiten wir unsere Schüler*innen auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit und bereiten sie auf das Leben nach der Schulzeit vor.

Materialschränke der Sekundarstufe I der LVR-Schule am Königsforst

Lernen in der Sekundarstufe I

Die Sekundarstufe I umfasst an der LVR-Schule am Königsforst das letzte Jahr der Unterstufe, die Mittelstufe und die Abschlussstufe. In diesen Schuljahren werden die Schüler*innen zunehmend auf ein selbstständiges Leben nach der Schule vorbereitet.

Die Sekundarstufe I besteht bei uns aus:

Unsere Schule bietet einen zehnjährigen Bildungsgang, der in Primarstufe und Sekundarstufe I gegliedert ist. Für Schüler*innen im Bildungsgang Hauptschule beträgt die Regeldauer der Sekundarstufe I sechs Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie verlängert werden.

Der Unterricht findet weiterhin zweizügig in Klassen sowie in klassenübergreifenden Lerngruppen und Kursen statt. Als Ganztagsschule verbinden wir fachliches Lernen mit individueller Förderung, Projekten, gestalteter Freizeit und Ruhezeiten.

Neben der fachlichen Bildung stehen besonders Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen, Berufsorientierung und lebenspraktische Fähigkeiten im Mittelpunkt.

Mittelstufe

In der Mittelstufe entwickeln die Schüler*innen ihre Kompetenzen für eigenständiges und eigenaktives Lernen weiter.

Das Lernen findet zunehmend in klassenübergreifenden Gruppen statt. Zusätzlich wählen die Schüler*innen halbjährlich eine Arbeitsgemeinschaft, die ihren Interessen entspricht.

Weitere Möglichkeiten in dieser Phase sind:

  • Teilnahme an einer Streitschlichterausbildung

  • Ausbildung zum Sporthelfer oder zur Sporthelferin

  • Übernahme von sozialer Verantwortung im Schulalltag

Ein wichtiger Bestandteil der Mittelstufe ist die erste Berufsorientierung. In Klasse 8 wird ein erstes Betriebspraktikum vorbereitet und durchgeführt.

Abschlussstufe

Die Abschlussstufe bereitet gezielt auf das Leben nach der Schulzeit vor. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Beruf, Wohnen und Freizeit.

Der Unterricht erfolgt überwiegend im Kurssystem. Die Schüler*innen lernen dabei, sich auf unterschiedliche Lernsituationen einzustellen und ihre Arbeit zunehmend selbst zu organisieren.

Die Förderung findet unter anderem statt in:

  • leistungshomogenen Kursen

  • Kursen mit halbjährlichem Wechsel im Klassenverband

  • verschiedenen Bereichen der Schüler*innen-Firmen

  • lebenspraktischen Lernsituationen

  • speziellen Fördergruppen für Schüler*innen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf

Zusätzlich finden wöchentlich Praxisstunden im Klassenverband statt. In diesen Stunden werden lebenspraktische Kompetenzen in den Bereichen Beruf, Wohnen und Freizeit gefördert.

So werden die Schüler*innen Schritt für Schritt auf den Übergang von der Schule in das Erwachsenenleben vorbereitet.

Individuelle Förderung in der Sekundarstufe I

Im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit steht jede*r einzelne mit seinen*ihren persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Entwicklungsmöglichkeiten. Da Schüler*innen unterschiedliche Voraussetzungen für das Lernen mitbringen und sich in ihrem eigenen Tempo entwickeln, wird diesem Umstand im Schulalltag bewusst Rechnung getragen.

Für alle Schüler*innen wird daher ein individueller Förderplan erstellt, der regelmäßig überprüft, angepasst und weiterentwickelt wird. Die Lerninhalte sowie die angestrebten Ziele werden so gestaltet, dass sie einerseits Unterstützung bieten und andererseits neue Herausforderungen ermöglichen.

Die pädagogische Arbeit orientiert sich dabei an folgenden Leitgedanken:

  • vorhandene Stärken gezielt ausbauen

  • Schwierigkeiten als Möglichkeiten zum Lernen und Wachsen verstehen

Individuelle Förderung kann innerhalb des Klassenunterrichts, in differenzierten Kleingruppen oder auch in Form von Einzelförderung stattfinden. Offene Lernformen wie Wochenplanarbeit, Freiarbeit, Lernen an Stationen oder Werkstattunterricht fördern dabei Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen in ihre eigenen Fähigkeiten.

Zusätzlich werden therapeutische Maßnahmen sowie erforderliche pflegerische Unterstützungen in die Förderplanung integriert und – wenn nötig – begleitend zum Unterricht durchgeführt.